Die Saison wird lang und die letzten Rennen im nordischen Skisport sind durch frühlingshafte Verhältnisse geprägt. Weicher Untergrund, wechselnde Bedingungen und unberechenbares Wetter. Auch die LangläuferInnen aus dem LSV-Kader sammelten am vergangen Wochenende alle Kräfte zusammen und wollten in Santa Caterina bei den FESA Games nochmals alles geben. Ladina Wanger (25.), Fabia Brunhart (37.) und Annina Uehli (11.) gingen beim U18-Einzelstart in der klassischen Technik an den Start.

Bei leichtem Schneefall und langsamen Bedingungen kämpften sich alle drei Athletinnen durch und blieben schlussendlich trotz guter Leistungen hinter den eigenen Erwartungen zurück. Livio Banzer erlitt zudem noch einen Stockbruch und konnte sein Rennen nur auf Rang 52 beenden. Für Sina Risch, die aus der U16 nachrückt, war es das erste internationale Rennen auf diesem Niveau. Mit Rang 33 gelang ihr ein guter Einstieg. Am Sonntag kam es zu einem Novum im nordischen Skisport. Liechtenstein bildete gemeinsam mit Spanien zwei Mixed-Staffeln, hierbei konnten Wanger, Banzer und Uehli auf die Unterstützung eines spanischen Nachwuchsläufers zählen und gemeinsam zu Rang 19 laufen. Ebenso liefen Sina Risch und Fabia Brunhart in einer U18-Mixed-Staffel mit spanischer Beteiligung auf den 22. Platz. 

Die Elite um Nina Riedener, Janik Brunhart und Micha Büchel starteten ebenfalls im 10-Kilometer-Einzelstart (C). Nina bestätigte ihre Vorleistungen mit einem guten 31. Platz. Am Sonntag folgte im Pursuit Skating sogar noch eine Platzverbesserung in die Top30. Ähnlich gestaltete sich das Wochenende für Micha Büchel. Er musste sich im Einzelstart noch mit Rang 58 zufriedengeben, dreht am Sonntag aber auf und erreichte mit einer guten Leistung die Top50.

Janik Brunhart zeigte nach einer langen Saison deutliche Müdigkeit und finishte Einzelrennen und Persuit auf den Rängen 47 und 42 der U20-Klasse. 

Kommendes Wochenende steht mit der Schweizer Meisterschaft das Saisonfinale in Les Diablerets an.