Sarah Engels fährt mit ihrem Song „Fire“ zum ESC in Wien
Der 28jährige Simon Vogt, mit Künstlernamen Wavvyboi aus der Gemeinde Balzers, reichte es mit seinem Song «Black Glitter» nicht zum Gewinn des deutschen Beitrags für die Teilnahme der Endrunde am Eurovision-Contest am 16. Mai in der Wiener Stadthalle. Der nicht-binäre Künstler ist in Balzers geboren und lebt in Köln. Es gewann die in Deutschland bekannte Sängerin Sarah Engels. Sie fährt nach Wien.
Der Südwestrundfunk (SRR) präsentierte gestern Abend gleich eine beeindruckende Kulisse: Über 1.300 Zuschauer verfolgten das Spektakel live im Studio – der Sender sprach von „einem der größten deutschen Finals in der ESC-Geschichte“. Durch den Abend führten Barbara Schöneberger (51) und Hazel Brugger (32), die bereits im Vorjahr beim Eurovision Song Contest in Basel im Einsatz war.
Vogt galt als Publikumsliebling
Insgesamt bewarben sich neun Acts um das ESC-Ticket nach Wien. Mit Sarah Engels (33) war eine prominente ehemalige „Deutschland sucht den Superstar“-Teilnehmerin mit dabei, die zuletzt als Hauptdarstellerin im Musical „Moulin Rouge!“ auf sich aufmerksam machte. Als Publikumsliebling galt nach Einschätzung von esc-kompakt.de der aus Liechtenstein stammende nichtbinäre Künstler wavvyboi (27) mit dem Song „Black Glitter“.
Weitere Kandidaten beim ESC-Vorentscheid waren: „The Voice of Germany“-Siegerin Malou Lovis (26) mit „When I’m with you“, Molly Sue (25) mit „Optimist (Ha Ha Ha)“, Laura Nahr (25) mit „Wonderland“, der deutsch-amerikanische Künstler Myle (25) mit „A OK“, Songwriter Bela (23) mit „Herz“, das Italo-Pop-Duo Ragazzki mit „Ciao Ragazzki“ sowie die Formation Dreamboys The Band mit „Jeanie“.
Das Abstimmungsverfahren in der ARD lief in zwei Schritten ab: Zuerst wählte eine internationale Fachjury aus 20 ESC-Teilnehmerländern drei Finalisten aus. Im Anschluss traf das TV-Publikum per Televoting die finale Entscheidung. Die Zuschauer konnten zwischen Sarah Engels, Wavvyboi und Molly Sue wählen. Am Ende des deutschen Vorentscheids in Berlin stand dann fest: Sarah Engels fährt nach Wien.
Simon Vogt-Wavvyboi
Wavvyboi heisst mit bürgerlichem Namen Simon Vogt. Der nicht-binäre Künstler, der aus Liechtenstein stammt und vor allem im Emo-RnB/Pop-Bereich aktiv ist, wird teilweise auch als Simon Vogt-Grande bezeichnet.
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Geboren: 28. April 1998 in Balzers, Liechtenstein.
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Wohnort: Köln.
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Bekanntheit: Er nahm am deutschen Vorentscheid für den ESC 2026 („Das Deutsche Finale 2026“) mit dem Lied „Black Glitter“ teil.
Bild: Die Musikerin Sarah Engels (M) freut sich bei dem Vorentscheid zum Eurovision Song Contest über den Sieg. Neben ihr stehen der Balzner Wavvyboi und Molly Sue (r). Bei dem Deutschen Finale wird entschieden welcher Künstler Deutschland am 16.05.2026 in Wien beim ESC vertritt. Foto: Picture Alliance, Frankfurt/Main.
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