Freude beim FCV nach dem 1:0-Sieg gegen Stade Nyonnais am 1.März 2026 im Rheinparkstadion. Foto: Michale Zanghellini
In der laufenden Saison der Challenge League gelang es dem FC Vaduz zwei der vier Duelle gegen Rapperswil-Jona für sich zu entscheiden. Keine Frage: Der Tabellenleader aus Vaduz gilt heute Abend als Favorit. Doch das heisst noch lange nicht, dass das Team von Erfolgstrainer Marc Schneider im Sportstadion Grünfeld in Jona eine «gemähte Wiese» vorfindet. Die zwei Spiele gewannen die Vaduzer 3:1 im Rheinpark Stadion und 4:0 auswärts.
Die Zürichsee-Städter sind im Aufwind. Aus den letzten vier Begegnungen holte Rappi sechs Punkte, verlor allerdings vor einer Woche in Aarau 5:3 (1:2). Die Vaduzer stehen mit zehn Zählern aus den vergangenen vier Partien fast makellos da, wobei der FCV zuletzt drei Spiele in Folge mit jeweils ohne Gegentor gewann.
Rapperswil mit schnellen Stürmern
In Aarau lagen die Rapperswiler nach zehn Minuten 0:2 vorne. Die Abwehr wurde von den schnellen Angreifern regelrecht überrannt. FCV-Trainer Schneider warnt, denn in Aarau müssen drei Treffer zuerst einmal erzielt werden. Die Rapperswiler sind in dieser Saison das einzige Team mit acht Kopfballtreffern, mit sieben folgt Vaduz auf Rang 2 dieser Rangierung. Der FCV erzielte in dieser Saison 26 seiner insgesamt 53 Tore nach Standardsituationen- kein anderes Team erreicht einen vergleichbaren Wert. Demgegenüber kassierte Rapperswil-Jona hingegen mit sechs die wenigsten Gegentore nach ruhenden Bällen.
Beim FCV fehlen Captain Nicolas Hasler, Mischa Eberhard und Javi Navarro, bei Rapperswil-Jona sind Kamberi und Ajeti gesperrt und Ambassa, Näpfer und Ryter verletzt.