Torhühter Leon Schaffran war in den vergangenen Spielen ein sicherer Rückhalt des FCV-Teams. Foto: Michael Zanghellini
Der Tabellenleader vor keiner
leichten Aufgabe
Nach der Niederlage vom vergangenen Freitag im Spitzenkampf gegen Aarau, heisst es für den FC Vaduz sich wieder zu fangen und sich auf die nächste Aufgabe zu konzentrieren, die ohnehin nicht einfach wird. Zu Gast ist morgen Freitagabend (20:15 Uhr) der FC Yverdon, seines Zeichen Tabellendrittklassierter hinter Vaduz und Aarau.
Die Niederlage in Aarau hat es an den Tag gefördert: der FC Vaduz hat seit Wochen ein Abschlussproblem. Magere vier Tore resultierten in den vergangenen fünf Meisterschaftsspielen: Bellinzona 0:2, Xamax 1:0, Nyonnais 1:0, Rapperswil 0:0 und zuletzt in Aarau 2:0. Es werden viele, teils hochkarätige Chancen herausgespielt, aber es mangelt seit einigen Spielen an der nötigen Effizienz.
Yverdon, zweitbestes Auswärtsteam
Interessant ist die Feststellung, dass sich morgen die zwei zweitbesten Auswärtsteam im Rheinparkstadion gegenüberstehen. Beide Mannschaften haben 22 Auswärtstore erzielt, besser mit 28 Treffern ist nur noch Aarau. Zudem haben die Westschweizer aus ihren letzten vier Auswärtspartien 10 Punkte geholt ( 3 Siege, 1 Unentschieden) und verloren nur ein Spiel der letzten neun Runden bei 5 Siegen und 3 Unentschieden. Sie nehmen mit 47 Punkten derzeit Ranglistenplatz drei ein. (Torverhältnis 49:32).
Der FC Vaduz (27 Gegentore) und Yverdon (32) ist das Duell der beiden besten Defensiven in dieser Challenge-League-Saison. Beide kassierten zudem nur je acht Gegentore nach Standards, wo wenige wie sonst nur Rapperswil-Jona (ebenfalls 8). Vaduz erzielte 26 Treffer nach Standards, das ist mit Abstand Liga-Höchstwert. Es folgen Ouchy mit 15 und Yverdon mit 14.
Der FCV ohne Abwehrchef
Der FC Vaduz, der wegen Verletzung ohne ihren Abwehrchef Liridon Bersisha antreten muss, erwartet morgen Freitag keine leichte Aufgabe. Aber immer dann, wenn die Vaduzer in Bedrängnis waren, haben sie meistens geliefert. Wir werden vermutlich ein anderes Gesicht des FCV sehen wie in Aarau vor einer Woche. Zudem will man als einziges Team der ChL weiterhin zuhause ungeschlagen bleiben.