Am vergangenen Wochenende standen mehrere Spielerinnen und Spieler aus Liechtenstein im Einsatz, mit erfreulichen Resultaten.

Im Nachwuchsbereich wurde am 21. März im SBC Feldkirch die Junioren-Landesmeisterschaft in der Kategorie 9-Ball ausgetragen. Mit 10 Spielerinnen und Spielern war das Turnier sehr gut besetzt. Teilnehmende kamen aus den Vereinen BC Schaan, SBC Feldkirch, CAP Hörbranz und Pool-Stars Altach, wobei der BC Schaan mit vier Teilnehmenden die grösste Delegation stellte: Finn Beck, Valentin Ospelt sowie Anna und Jakob Schierscher.

Aus Liechtensteiner Sicht überzeugte insbesondere Anna Schierscher mit einer starken Turnierleistung und der Bronze-Medaille. Sie kämpfte sich über die Hoffnungsrunde bis ins Halbfinale. Dort traf sie auf Luca Scherrer (SBC Feldkirch) und belegte nach einer Niederlage den sehr guten dritten Rang.

Auch die weiteren Spieler des BC Schaan zeigten eine engagierte Leistung. Finn Beck und Valentin Ospelt mussten sich jedoch beide dem Altacher Timo Burtscher geschlagen geben und belegten den 5. bzw. 7. Schlussrang. Für Jakob Schierscher reichte es dieses Mal leider ebenfalls nicht für einen Matchgewinn.

An der Spitze des Turniers dominierten die Geschwister Scherrer vom SBC Feldkirch. Im Finale setzte sich Selina Scherrer knapp mit 4:3 gegen Luca Scherrer durch und sicherte sich den Landesmeistertitel.

Parallel dazu war Steve Heeb für den BC Schaan beim Grand Prix in Wien im Einsatz. Das Teilnehmerfeld war mit 135 Spielern voll und das Niveau enorm hoch. Gespielt wurde die Disziplin 10-Ball. Nach einem soliden Auftaktsieg steigerte er sich insbesondere in der Partie gegen Brezic, die er nervenstark mit einem Break&Run zum 5:4 für sich entschied. Auch gegen den gesetzten Atila zeigte Heeb eine sehr konzentrierte Leistung und gewann klar mit 5:2.

In der entscheidenden Phase um den Einzug in die Finalrunde fehlte dann die letzte Konstanz. Gegen Stainko, der später das Turnier gewinnen sollte, erlaubte sich Heeb zwei Fehler zu viel und auch gegen den starken Höberl, frühere Nummer 1 in Österreich, reichte es nicht für einen Sieg und damit auch nicht zum Aufstieg. Somit beendete Heeb das Turnier auf dem 33. Rang.

Unabhängig vom Resultat bestätigte Heeb jedoch seine positive Entwicklung. Besonders sein offensives Spiel und die Fähigkeit, Spiele unter Druck auszuschiessen, zeigen, dass er sich auf einem sehr guten Weg befindet.