Leserbrief von Beat Schurte,
Breiten 19, Eschen
Anstatt journalistisch zu informieren, einzuordnen und zu neutralisieren, giesst das Liechtensteiner Vaterland weiter gezielt Öl ins Feuer. Mit dramatisierenden Begriffen und konstruierten Konfliktlinien wird keine Aufklärung betrieben, sondern bewusst polarisiert. Das ist Meinungsmache – kein verantwortungsvoller Journalismus.
Besonders irritierend ist, dass dabei auch die FBP beziehungsweise ihr Parteipräsident in diese Inszenierung hineingezogen wird und sich offenbar dafür missbrauchen lässt. Statt zur Beruhigung beizutragen, wird ein politisches Theater befeuert, das der Sache und dem Land nicht dient.
Typisch für diese Vaterland-Art von Berichterstattung: Nach dem Entfachen der Aufregung zieht man sich zurück und überlässt die Konsequenzen anderen. Verantwortung übernehmen sieht anders aus. Wer so agiert, giesst nicht nur Öl ins Feuer – er riskiert bewusst politischen Schaden.
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