Vaduz (ots) – Die Regierung Liechtensteins hat die Regierung des Kantons Graubünden am Dienstag, 3. Februar 2026, zu einem Austausch eingeladen. Zuletzt waren die Vertreterinnen und Vertreter der beiden Regierungen im Rahmen dieses jährlich stattfindenden Formats im Mai 2025 in Maienfeld zusammengekommen.
Nachdem Regierungschefin Brigitte Haas die Gäste begrüsst hatte, wurde im Zuge eines Arbeitsgesprächs eine Reihe aktueller Themen erörtert. Zu den Traktanden zählten unter anderem der Daten- und Jugendschutz an Schulen, die regionale Situation im Bereich der Psychiatrien sowie Erfahrungen hinsichtlich präventiver Abschüsse und Herdenschutz im Kontext der Wolfsthematik. Ein Besuch der Hoval AG inklusive kurzer Produkteeinführung und Firmenrundgang rundete das Programm ab.
Tradition wird beiderseits gelebt
Im Anschluss an die Zusammenkunft unterstrich die Regierungschefin die freundschaftliche Atmosphäre, die das Treffen geprägt hatte. „Der Austausch zwischen den Regierungen Graubündens und Liechtensteins hat eine lange Tradition, die beiderseits geachtet, geschätzt und gepflegt wird. Das wurde in den vergangenen Stunden einmal mehr sehr deutlich.“ Liechtenstein», so Haas weiter, «könne sich glücklich schätzen, zu seinen Nachbarn ein so gutes Verhältnis zu haben. Gerade in herausfordernden Zeiten, wie wir sie aktuell erleben, sind der regelmässige Dialog und verlässliche Partnerschaften essenziell.“
Die Delegation aus Graubünden setzte sich zusammen aus Regierungspräsident Martin Bühler, Regierungsrätin Carmelia Maissen, den Regierungsräten Jon Domenic Parolini und Marcus Caduff, Kanzleidirektor Daniel Spadin und dem Beauftragten für Aussenbeziehungen der Standeskanzlei, Dominik Hemmi. Auf Seiten von Liechtenstein nahmen Regierungschefin Brigitte Haas, Regierungschefin-Stellvertreterin Sabine Monauni, die Regierungsräte Daniel Oehry, Hubert Büchel und Emanuel Schädler, Regierungssekretär Michael Hasler sowie die Botschafterin Liechtensteins in der Schweiz, Doris Frick, teil.




