Frauen Nationalteam gegen Litauen und in Bosnien

Am Dienstag, 3. März beginnt für Liechtensteins Frauen Nationalteam die zweite Pflichtspielkampagne. In der WM-Qualifikation stehen mit dem Heimspiel gegen Litauen und dem Auswärtsspiel gegen Bosnien & Herzegowina die ersten zwei Spiele auf dem Programm.

Sehr gross ist die Vorfreude im Lager der Liechtensteinerinnen vor dem Auftakt in das neue Länderspieljahr. Denn seit dem letzten Nations-League-Spiel im Juni vergangenen Jahres sind bereits wieder einige Monate vergangen, in denen das Team an der Weiterentwicklung gearbeitet hat. Und ausser dem freundschaftlichen Länderspiel Ende November gegen Hongkong, China stand kein Spiel auf dem Programm. «Ich bin jetzt im dritten Jahr in Liechtenstein und aus meiner Sicht passen die Ideen von mir und dem Team sehr gut zusammen. Die Wahrnehmung und die Zusammenarbeit mit dem Umfeld wie den Vereinen harmoniert gut, deshalb freue ich mich sehr, wenn es in Kürze wieder losgeht», blickt Nationaltrainerin Adrienne Krysl auf den bevorstehenden Start voraus. Mit regelmässigen Trainings hat sie und ihr Staff ein Angebot geschaffen, von dem die Spielerinnen aus der Region profitieren können, um sich persönlich und als Team weiterzuentwickeln. Dies soll auch ein Puzzlestein sein, um in den ersten Spielen gegen Litauen und in Bosnien bereit zu sein. Denn jede Spielerin soll so früh im Jahr bereits ihre Leistungsfähigkeit abrufen können, obwohl sie vielleicht im Verein noch nicht im Meisterschaftsbetrieb aktiv sind.

Die gezielte Vorbereitung startet am Donnerstagabend, wenn sich das Team in Ruggell zum ersten Training trifft. Bis Sonntag vermittelt Adrienne Krysl ihrem Team den bereitgelegten Plan für die ersten zwei Spiele, ehe es am Montag im Rheinpark Stadion ins Abschluss-training geht. Am Dienstagabend (19 Uhr) wird in Vaduz dann der Anpfiff zum ersten WM-Qualifikationsspiel des Liechtensteiner Frauen Nationalteams erfolgen. Zu Gast ist das Team aus Litauen. «In der Analyse der Spielweise ist mir aufgefallen, dass sie sehr kontrolliert in den Abläufen sind, kraftvollen Fussball spielen und ihre Laufstärke eine Grundlage in ihrem Spiel ist», so die Nationaltrainerin. Sie erwartet von ihrem Team, dass sie bereit sind, den Extrameter und mental über ihre Grenzen zu gehen. Damit soll der Funke des Spiels dann auf Fans, Familien und Zuschauer überspringen und bei den Spielerinnen zusätzliche Energie freisetzen, so wie es im vergangenen Jahr in der Nations League der Fall war.

Nach dem Heimspiel reist das Team weiter Richtung Bosnien & Herzegowina, wo im Trainingscenter des Verbandes in Zenica am Samstag (13 Uhr) dann das zweite Spiel dieses Zusammenzugs absolviert wird. Von den Osteuropäerinnen erwartet sich Liechtensteins Trainerin eine aggressivere Spielweise und stuft sie nicht nur deshalb als stärkstes Team dieser Kampagne, zu der Estland als viertes Team gehört, ein.

Im Kader der Liechtensteinerinnen stehen 22 Spielerinnen, die bereits einiges an Erfahrung aus Länderspielen gesammelt haben. Erstmals dabei ist Joy Steck, die beim FC Aarau in der Women’s Super League regelmässig im Einsatz steht und ihre Qualität nun auch im Liechtensteiner Nationalteam zeigen kann.

Tickets für das Heimspiel im Rheinpark Stadion sind auf www.heimspiel.li erhältlich. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre erhalten freien Eintritt, benötigen dennoch ein Ticket für den Zutritt ins Stadion. Am Spieltag selbst wird es ab 18 Uhr eine Abendkassa geben.

Spieltermine
Dienstag, 3. März, 19 Uhr, Rheinpark Stadion: Liechtenstein – Litauen
Samstag, 7. März, 13 Uhr, Zenica: Bosnien & Herzegowina – Liechtenstein