Warum das Vertrauen «markant gesunken» ist

 

Leserbrief der Initiative A

Erbprinz Alois hat in seiner Thronrede dem Landtag und der Regierung ins Gewissen geredet und vor dem «markant gesunkene Vertrauen in die Institutionen» gewarnt. Ob die Botschaft bei den Damen und Herren Volksvertretern wohl angekommen ist?

Wer es in bald sechs Jahren nicht schafft, sich der Verantwortung zu stellen und zu den Fehlern in der Corona-Krise zu stehen, um daraus die richtigen Lehren für die Zukunft zu ziehen, darf sich über den eklatanten Vertrauensverlust nicht wundern.

Es ist wissenschaftlich erwiesen und sowohl von der EMA und den Herstellern bestätigt, dass die C19-Impfung keinen Fremdschutz bietet. Die beispiellose Spaltung der Gesellschaft durch 2G und 3G fusste somit auf Falschbehauptungen und war sohin widerrechtlich. In anderen Ländern wurden C19-Bussen zurückgezahlt, Entschuldigungen ausgesprochen und Ungeimpfte staatlich vollumfänglich rehabilitiert. In Liechtenstein dagegen setzt die Politik offensichtlich weiterhin auf Aussitzen…

Wenn Regierung und Landtag wieder Vertrauen gewinnen wollen, dann braucht es die Grösse und den Anstand, zu Fehlern zu stehen. Das hat der Erbprinz längst angemahnt. Es braucht die Einsicht, der Wahrheit ins Auge zu blicken, um die gleichen Fehler beim nächsten Mal nicht erneut zu machen.

Die aktuelle Diskussion über die vom Kanton St. Gallen geplante Impfflicht zeigt, dass gewisse Politiker aus Corona nichts gelernt haben. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist ein zentrales Menschenrecht. Der UN-Zivilpakt besagt unmissverständlich, dass «niemand ohne seine freiwillige Zustimmung medizinischen Versuchen unterworfen werden» darf. Dass die wegen fehlender Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit nur bedingt zugelassenen C19-Impfungen ein medizinischer Versuch sind, bestätigen unter anderen die geleakten RKI-Protokolle: »Relevante Daten werden erst Post-Marketing erhoben» (27. April 2020). Will heissen: Zuerst impfen und dann schauen, wie sicher und wirksam das Ganze ist. Es ist sehr zu begrüssen, dass der jetzige Gesundheitsminister Emanuel Schädler sich vergangene Woche klar gegen eine Impfpflicht ausgesprochen hat.

Der massive Impfdruck während C19 und die vielen Ungereimtheiten rund um die überschiessenden Regierungsmassnahmen haben überall dazu geführt, dass Impfungen nun kritisch hinterfragt werden und die Impfbereitschaft zurückgeht («Vaterland»,17. Januar, Seite 5). Dies ist umso bedauerlicher, weil mittlerweile sogar auch längst erprobte Impfungen in Frage gestellt werden.