
US-Präsident Donald Trump hat vor nichts Angst und kennt offensichtlich keine Grenzen. Er ist drauf und dran die Welt nach seinen Wünschen umzukrempeln. Aber vor den Midterms-Wahlen am 3.November 2026 fürchtet er sich heute schon. Muss er auch. Denn seine Werte befinden sich im Sinkflug und die Gegnerschaft wächst angesichts seiner Eskapaden.
So hat Trump seine republikanischen Parteifreunde eindringlich vor den Konsequenzen einer Wahlniederlage bei den Midterms (Zwischenwahlen) 2026 gewarnt. Bei einem Retreat der Republikaner im Repräsentantenhaus in Washington erklärte Trump am Dienstag: „Ihr müsst die Midterms gewinnen, denn wenn wir die Midterms nicht gewinnen, werden sie einen Grund finden, mich anzuklagen. Ich werde angeklagt werden.“ Er deutete auch an, die Wahl gleich absagen zu wollen.
Mehrere demokratische Abgeordnete haben Amtenthebungsverfahren gegen Trump eigeleitet. Beispielsweise hat der Kongressabgeordnete Al Green aus Texas bereits Unterlagen für ein Impeachment-Verfahren eingebracht, die Trump Missbrauch aufgrund von Missachtung der Gewaltenteilung vorwerfen und sich auf seine militärische Aktionen gegen den Iran beziehen. Im Dezember 2025 stimmten 140 Mitglieder des Repräsentantenhauses dafür, Greens Impeachment-Antrag voranzutreiben.
Bereits bei den Zwischenwahlen 2018 holten die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus mit 235 Sitzen, was damals den Weg für die ersten beiden Impeachment-Verfahren gegen Trump öffnete. Der Sprecher der Republikaner Mike Johnson hatte schon im vergangenen Oktober bei Fox News gewarnt: »Stellt euch vor, die Demokraten würden das Repräsentantenhaus übernehmen, sie würden ihn anklagen.» Und vor einem solchen Moment hat auch der mächtigste Mann der Welt Angst. Quelle: Frankfurter Rundschau.



