Strafzölle gegen EU fallen weg

US-Präsident Donald Trump gab sich bei den direkten Gesprächen hinter verschlossenen Türen moderater. Vor allem die Rücknahme der Zölle für sieben europäische Staaten wurde mit Wohlwollen innerhalb der EU aufgenommen. Foto: Picture Alliance, FFM

Der umstrittene US-Präsident Donald Trump, gab sich am WEF-Forum in  Davos moderater als ursprünglich von vielen angenommen. Seine oft wirren Aussagen bei seiner Rede verunsicherten zudem die anwesende Prominenz ebenso stark wie die Zuschauer an den Bildschirmen.

Die Ankündigung, Grönland in das Staatsgebiet der USA aufzunehmen, ohne Gewalt, änderte sich am Abend. Angaben aus informierten Kreisen in Davos deuteten darauf hin, dass es bei der Übereinkunft zwischen Trump und UN-Generalsekretär Rutte nicht um den Besitz der ganzen Insel zu gehen scheint. Demnach soll ein zwischen den USA und Dänemark 1951 geschlossenes Verteidigungsabkommen für Grönland neu ausgearbeitet werden. Zudem soll es um das Thema Investitionskontrolle gehen; die Amerikaner wollen mitentscheiden, wer auf Grönland investiert und zum Beispiel Rohstoffe abbaut. Teil der Übereinkunft  soll den Angaben nach auch ein stärkeres Engagement der europäischen NATO-Staaten im arktischen Raum sein.

Sollten diese Angaben aus den eingangs erwähnten gut unterrichteten Kreisen in Davos vom Mittwochabend stimmen, so muss Trump seinen Spruch «America first» hinten anstellen. Ober er das macht, wird stark bezweifelt.