Stiftung Sozialfonds verzinst Altersguthaben für 2025 mit sechs Prozent
Dank eines aussergewöhnlich guten Geschäftsverlaufs und einer Gesamtrendite von über acht Prozent kann die Stiftung Sozialfonds die Altersguthaben im Jahr 2025 mit sechs Prozent verzinsen. Damit erhöht die Stiftung die Verzinsung gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozentpunkte. Auch der Deckungsgrad stieg weiter an tendiert per Ende 2025 bei rund 116 Prozent, was einer Zunahme von rund drei Prozentpunkten entspricht.
Die Stiftung Sozialfonds kann erneut auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurückblicken. Obwohl das Jahr sowohl an den Finanzmärkten als auch wirtschaftlich erneut herausfordernd war, erzielte die Stiftung eine überdurchschnittliche Gesamtrendite von über acht Prozent. „Dies gibt uns die Möglichkeit, die Verzinsung gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozentpunkte auf sechs Prozent anzuheben. Damit führen wir unsere Tradition fort: Seit 45 Jahren verzinst der Sozialfonds die Altersguthaben mit mindestens zwei Prozent. Wir freuen uns, dass wir unsere Versicherten erneut deutlich am positiven Ergebnis partizipieren lassen können“, sagt Geschäftsführer Matthias Ritter.
Deckungsgrad auf starkem Niveau bei rund 116 Prozent
Der Deckungsgrad – ein zentraler Indikator für die finanzielle Stabilität einer Pensionskasse – lag während des gesamten Jahres deutlich über 100 Prozent. Per Stichtag 31. Dezember 2025 betrug er rund 116 Prozent, was einem Anstieg von drei Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit sind die Verpflichtungen der Kasse zu 116 Prozent mit Vermögenswerten gedeckt.
Geschäftsführer Matthias Ritter führt dazu aus: „Wir freuen uns sehr, dass unsere konsequenten Bestrebungen dazu geführt haben, dass der Deckungsgrad im Vergleich zum Vorjahr trotz Rekordverzinsung weiter angestiegen ist. Er bewegt sich damit auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Die durchschnittliche Verzinsung der letzten drei Jahre lag bei stolzen vier Prozent und kann als überdurchschnittlich bezeichnet werden.“
Die Grundlage für dieses positive Resultat bildete die breit diversifizierte Anlagestrategie, die laufend an die jeweiligen Markt- und Wirtschaftsbedingungen angepasst wird, wie Stiftungsratspräsident Guido Wille-Minicus betont: „Es zeigt sich einmal mehr, dass die Konzentration auf die Diversifikation der Wertschriftenanlagen für uns richtig war und ist. Die Anlagestrategie des Sozialfonds mit breiter Diversifikation, striktem Monitoring und einer effizienten Handhabung der Vermögensverwaltungskosten hat sich sowohl in schwierigen als auch in guten Jahren nachweislich bewährt. Dies belegt, dass die Altersvorsorge der Versicherten bei der zahlenmässig grössten Pensionskasse des Landes in guten Händen ist und sicher sowie verantwortungsvoll verwaltet wird.
Fokus Digitalisierung und Neuauftritt
In den vergangenen Jahren hat die Stiftung Sozialfonds einen verstärkten Fokus auf die Digitalisierung gelegt. Mit der Einführung einer modernen neuen Verwaltungssoftware sowie einem gleichzeitigen Neuauftritt per 26. Januar 2026 erweitert die Stiftung ihr Angebot um digitale Portale für Arbeitgeber und in einem nächsten Schritt auch für die Versicherten. Parallel dazu wird das äussere Erscheinungsbild der Stiftung leicht modernisiert. Damit ist die Stiftung Sozialfonds sehr gut gerüstet für die zukünftigen Herausforderungen. Die bewährten Werte – Bodenständigkeit, persönliche Kundennähe, höchste Professionalität und absolute Transparenz – bleiben dabei weiterhin fest verankert.




