
Leserbrief von Eva Maria Nicolussi Vogt, Klenn 57, Schellenberg
Sehr geehrter Herr Regierungsrat Daniel Oehry
Sehr geehrte Verantwortliche der LIEmobil
Als Gemeinderätin der Freien Liste Schellenberg und als Teil der Schellenberger Bevölkerung ist es mir ein grosses Anliegen, Ihnen mitzuteilen, dass nicht nur eine Handvoll Einwohnerinnen und Einwohner Schellenbergs es nicht verstehen kann, dass die direkte Busverbindung «Linie 32» zwischen Ruggell und Schellenberg gestrichen wird. Ich sehe es als meine Aufgabe, mich für die Schellenberger Bevölkerung einzusetzen und Ihnen exemplarisch ein klares Zeichen zu übergeben.
Aus eigener Initiative sammelte ich am Freitag, 11. Dezember und Samstag, 12. Dezember 2025, innerhalb von 24 Stunden 116 Unterschriften. Hätte ich mir mehr Zeit dafür nehmen können, wären es mit Sicherheit noch deutlich mehr geworden! Während dieser Aktion führte ich mit den meisten Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern persönliche und ehrliche Gespräche. Alle vertraten klare Standpunkte und brachten zahlreiche Argumente vor, die Ihnen bereits bekannt sind und an dieser Stelle nicht weiter ausgeführt werden müssen. Die Anliegen und Motive gegen dieses unakzeptable Vorgehen sind so vielfältig wie die Menschen, die unterschrieben haben. Unabhängig von Alter, Lebenssituation oder Mobilitätsbedürfnissen, widerspiegeln sie die breite Bevölkerung. Das Unverständnis der Menschen in Schellenberg ist entsprechend gross.
Bitte nehmen Sie diese Unterschriftenaktion als klares Zeichen mit weitreichender symbolischer Kraft wahr! Bitte überdenken Sie die ausschliesslich wirtschaftlich begründeten Argumente für die Kappung der direkten Verbindung Schellenberg–Ruggell. Die Zukunft der Mobilität liegt im öffentlichen Verkehr! Schellenberg darf davon nicht abgeschnitten oder ausgeschlossen werden.



