Ruggell: Öffentliches Protokoll der Gemeinderatssitzung

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Gemeinde Ruggell

Parkplatz beim Festplatz: Neueinkiesung 

Aufgrund der intensiven Nutzung des Parkplatzes wurde angemerkt, dass der bestehende Kiesbelag beim Festplatzparkplatz grosse Staubentwicklung erzeugt. Beim Neubau des Parkplatzes wurde ein Schotterrasen erstellt, bei welchem ein gewisser Humusanteil eingemischt wurde. Durch die rege Benutzung wächst der Rasen nicht vollflächig, wodurch die Feinanteile nicht mehr gebunden sind und aufgewirbelt werden können. Dies tritt auf, wenn ein Fahrzeug im Fahrbahnbereich fährt oder eine Windböe den Platz erfasst. 

Freizeitpark Widau: Ersatzanschaffung Fahrzeuge

Der bestehende Holder wurde im Jahr 2011 angeschafft und für Mäh-, Pflege sowie Transportarbeiten verwendet. Die Anschaffungskosten beliefen sich damals auf rund CHF 150‘000 ohne Anbaugeräte. Mit der Inbetriebnahme der neuen Sportfelder im Freizeitpark Widau, wurde die Belastbarkeitsgrenze neu definiert. Da der Holder ein zu hohes Eigengewicht besitzt, überschreitet er gemäss Sportfeldhersteller den maximal zulässigen Anpressdruck für die Naturrasenflächen sowie auch für den Kunstrasen.

Zugfahrzeug Iseki TG 6675H CHF 66‘138.00 inkl. MwSt.
Frontrasenmäher Iseki SF 450 CHF 71‘044.30 inkl. MwSt.
Kunstrasenpflegegerät TurfCare TCA 2000 CHF 9‘213.65 inkl. MwSt.
Total CHF 146‘395.95 inkl. MwSt.

Folglich wird der bestehende Holder nicht mehr benötigt und wird vom Maschinencenter Wittenbach AG beim Kauf gegengerechnet. Der aktuelle Zustand des Fahrzeugs wird gegenwärtig untersucht, weshalb der entsprechende Restwert noch gerechnet werden muss. Die Mittel für die Ersatzanschaffung sind im Budget 2019 nicht vorgesehen, weshalb ein entsprechender Nachtragskredit genehmigt werden muss.

Personal der Gemeindeverwaltung: Ersatzanstellung Deponiewart

Der bisherige Deponiewart Wolfgang Büchel wird im Mai 2020 in Frühpension gehen. Er konnte in seiner Berufszeit bei der Gemeinde Ruggell ein sehr grosses, fachspezifisches Wissen aufbauen, welches er nun weitergeben darf. Da die Aufgaben und Anforderungen im Bereich des Deponiewartes in den letzten Jahren stets gestiegen sind, soll die Ersatzanstellung neu 70% (bisher 60%) als Deponiewart arbeiten und neu 30% (bisher 40%) im Werkhof.

Bisher war es die Handhabung, dass Mitarbeiter des Werkhofes in der Deponie arbeiteten, sobald der Deponiewart in den Ferien, abwesend oder im Krankenstand waren. Zur Entlastung des Werkhofes wird vorgeschlagen, dass die Stellvertretung des Deponiewartes durch Teilzeitangestellte übernommen wird.

Für eine Ersatzanstellung soll baldmöglichst der Rekrutierungsprozess beginnen, damit ein effizienter Übergang ermöglicht werden kann. Die Auswertung der Bewerbungsunterlagen werden gemeinsam in bewährter Zusammenarbeit mit der Wilhelm AG in Vaduz durchgeführt. Neben einer entsprechenden Arbeitsentlastung kann dadurch eine Neutralität gegenüber allen Bewerbern gewährleistet werden.

Personalplanung der Gemeinde: Neuanstellung Hauswartung

Aufgrund immer neuer Anforderungen und Aufgaben bestehen in der Hauswartung seit längerer Zeit Kapazitätsprobleme, die zu Überstunden führen oder zu Situationen, in denen Aufgaben nicht mehr im gewünschten Ausmass wahrgenommen werden können. Der Liegenschaftsverwalter, Konrad Reutimann, ist neben den administrativen Aufgaben zusätzlich für den Hauswartdienst des Musikhauses sowie diversen weiteren Liegenschaften verantwortlich.

Mit der Realisierung des Nationalmannschaftszentrums im Freizeitpark Widau wird sich der Arbeitsaufwand aufgrund der intensiveren Auslastung und steigenden Anforderungen wie erwartet erhöhen.

Es wird eine Neuanstellung in der Hauswartung im Umfang von 100% vorgeschlagen, die teilweise im Bereich Freizeitpark Widau angesiedelt ist. Zu diesem Bereich gehören zusätzlich das Vereinshaus, Tennishaus, Küefer-Martis-Huus sowie die Überbauung Kemmisbünt. Zudem soll die Neuanstellung die Aufsicht in der Saalküche verstärken beziehungsweise den Betriebswart Helmut Schwendinger ersetzen. So kann sich der Betriebswart Helmut Schwendinger vollumfänglich auf den Freizeitpark Widau konzentrieren, was für ihn eine wesentliche Entlastung bedeutet. Des Weiteren soll die Neuanstellung Arbeiten in den Gebäuden KiTA, Musikhaus, Rathaus und Postgebäude übernehmen, so dass unser Liegenschaftsverwalter, Konrad Reutimann, wesentlich entlastet werden kann. Mit dieser Anstellung ist die Gemeinde Ruggell im Bereich der Hauswartung wieder für eine längere Zeit sehr gut ausgestattet und kann die Aufgaben ohne grössere Belastungen für das Team wahrnehmen.

Für diese Neuanstellung im Bereich der Hauswartung soll baldmöglichst der Rekrutierungsprozess beginnen, damit ein effizienter Übergang ermöglicht werden kann. Die Auswertung der Bewerbungsunterlagen werden gemeinsam in bewährter Zusammenarbeit mit der Wilhelm AG in Vaduz durchgeführt. Neben einer entsprechenden Arbeitsentlastung kann dadurch eine Neutralität gegenüber allen Bewerbern gewährleistet werden.

Wirtschaftsförderung: Gemeinschaftsstand an der LIHGA 2020

Die Gemeinde Ruggell war an der Jubiläums-LIHGA 2018 erstmals mit einem Gemeinschaftsstand vertreten. Über 30‘000 Gäste besuchten die Messe in Schaan und waren beeindruckt vom Angebot der 208 Aussteller und dem vielseitigen Rahmenprogramm. Zusammen mit einem eigenen Stand der Gemeinde präsentierten sich acht Ruggeller Unternehmen und gewährten dabei einen interessanten Einblick in die Ruggeller Wirtschaft. Jedes der acht Unternehmen durfte sich hierbei in seinem hauseigenen Erscheinungsbild zeigen. Verschiedene Details und Merkmale deuteten jedoch auf die enge Verbundenheit zwischen Gemeinde und der Ruggeller Unternehmen hin. Ein blauer Teppich symbolisierte den Rhein und schlängelte sich durch den breiten Gang an den neun Ständen vorbei, ein Ortseingangs- und -ausgangsschild grenzten den Ruggeller Bereich genau ein. Die Ruggeller Fahnen an der Decke liessen schliesslich keinen Zweifel mehr offen, dass hier eine gemeinsame Zusammenarbeit dahintersteckt.

Die Ruggeller Unternehmen hatten einerseits wesentliche finanzielle Vorteile (wie beispielsweise einen Rabatt von CHF 10 auf den Quadratmeter wie auch der Abzug der obligatorischen Grundkosten von CHF 400), welche als Wirtschaftsförderung von der Gemeinde übernommen wurden, wie auch andererseits organisatorische Vorteile, in dem die Infrastruktur und das Angebot (beispielsweise Ausschank von Getränken) gemeinsam koordiniert und angeboten werden konnte. Die Rückmeldungen der sieben Unternehmen waren schlussendlich auch positiv.