1968 und das Zittern in der Provinz

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Jürgen Schremser, Historiker (Mag. Phil.), Autor und Illustrator.

 

Zur Vortragsreihe: Die 68er in
Liechtenstein 

Die „Chiffre“ 1968 steht für studentischen Protest, Rufe nach Veränderung, für Demonstrationen, Aufbegehren gegen alte Ordnungen und Strukturen. Was in den Städten aufbrach und zu grossen gesellschaftspolitischen Erschütterungen führte, erreichte die Provinz als abgeschwächtes Zittern, gleichwohl mit nachhaltiger Wirkung.

Die Vorträge zu 1968 und den Folgen beleuchten dieses spezifische Spannungsfeld. Wir suchen nach kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Nachwirkungen, nach dem Substrat der Revolution, nach dem, was übrig geblieben ist von den Parolen.

Fünf Referentinnen und Referenten – zwei Historikerinnen, ein Historiker, ein Jurist und ein Erzählwissenschaftler – berichten aus ihrem jeweiligen Forschungsgebiet, aus verschiedenen Perspektiven oder aus eigener Beobachtung, welche Aufbrüche 1968 lokal, regional und international die Gesellschaft veränderten, welche Errungenschaften und Durchbrüche bis heute nachwirken.

Die Vortragstexte dieser Vortragsreihe werden in überarbeiteter Form in Band 2 der Publikationsreihe «Liechtenstein erzählen» publiziert werden.

 

Die 68er in Liechtenstein

Vortragsreihe:

1968 und das Zittern in der Provinz

Zeit: 17. April 2018
18-19:30 Uhr
Ort: Liechtenstein-Institut
St. Luziweg 2
Auf dem Kirchhügel
LI – 9487 Bendern

 

Referent (siehe Bild)

Jürgen Schremser, Historiker (Mag. Phil.), Autor und Illustrator. Er veröffentlichte Beiträge zu Kultur- und Zeitgeschichte, unter anderem: «‹I like Gerard› oder ‹Freddy for ever›. 1968 in Liechtenstein», erschienen 2013 im Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein.

 

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