Der Schweizer Radprofi Stefan Küng erleidet Kieferbruch bei Paris-Roubaix

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Stefan Küng (24) erlitt bei Paris-Roubaix am Sonntag einen Kieferbruch. Er muss einige Wochen aussetzen.

Erfolgreich im Kantonsspital St. Gallen operiert – in fünf Wochen kann er wieder Rennen bestreiten 

Der 23jährige Thurgauer Radprofi Stefan Küng hatte beim schwersten klassischen Eintagesrennen Paris-Roubaix Glück im Unglück. Der FL/CH-Doppelbürger brach sich bei einem Sturz am Sonntag in einem Kopfsteinpflaster-Sektor den Kieber.

Wie nun sein BMC-Team mitteilte, ist der Schweizer in der vergangenen Nacht im Kantonsspital St. Gallen erfolgreich operiert worden. Nach Angaben von Teamarzt Max Testa wird Küng wahrscheinlich schon heute das Krankenhaus verlassen können. „Stefan wird sich für eine Weile auf Flüssigkeiten und weiche Nahrung beschränken müssen, um die Bewegung des Kiefers zu minimieren, aber er kann sprechen“, fügte Testa an. BMC geht davon aus, dass Küng „in fünf bis sechs Wochen“ wieder Rennen bestreiten kann. Der Schweizer Zeitfahrmeister war am Sonntag in der ersten der 29 Kopfsteinpflasterpassagen gestürzt und zunächst im Rettungswagen mit sechs Stichen am Kiefer genäht worden. Die Fraktur wurde erst später im Krankenhaus von Roubaix festgestellt.

 

Nach dem Tod von Goolaerts- The Show must go on

Veranda’s Willems-Crelan, das Team des am Sonntag bei Paris – Roubaix an Herzversagen gestorbenen Michael Goolaerts, wird wie geplant am morgigen Mittwoch beim belgischen Eintagesrennen Pfeil von Brabant starten. Die Entscheidung sei in Abstimmung mit der Familie des Verstorbenen und den Fahrern gefallen, schrieb der belgische Zweitdivisionär auf seiner Twitter-Seite.

 

 

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