Das härteste Eintagesrennen der Welt-Paris-Roubaix mit grossartigem Silvan Dillier

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Weltmeister Peter Sagan gewann zum ersten Mal in seiner Karriere das schwerster Eintagesrennen der Welt, Paris-Roubaix, knapp vor dem Schweizer Silvan Dillier, der ein sensationelles Rennen bestritt.

Der Schweizer wird sensationeller Zweiter hinter Weltmeister Sagan

Wer hätte das gedacht? Der Aargauer Silvan Dillier zeigte beim schwersten und prestigeträchtigsten Rad-Klassiker Paris-Roubaix hinter Weltmeister Peter Sagan mit dem zweiten Rang eine sensationelle Leistung.

Nach 257 schweren Kilometern, davon 54,5 km Kopfsteinpflaster-Strassen, die noch von Napoleon vor 300 Jahren gebaut wurden, musste sich die Schweizer Rad- Nachwuchshoffnung Silvan Dillier knapp dem dreifachen Strassenweltmeister beugen. Dillier zeigte eine seiner besten Leistungen in seiner Profikarriere, die er bei BMC begann, aber vor einem Jahr wegen der Nichtnominierung zur Tour de France, den Abschied aus dem schweizerisch/amerikanischen Rennstall gab. Er fährt jetzt für die französische Renngruppe AG2R.

Silvan Dillier zeigte eines seiner besten Rennen als Profi.

Für Stefan Küng ging der Klassiker zu Ende, noch bevor es richtig losging. Der Thurgauer musste schon früh aufgeben. Schon vor dem ersten der 29 Kopfsteinpflaster-Abschnitte war für den Thurgauer alles vorbei. Küng war nach rund 90 km in einen Sturz im Feld verwickelt. Er zählt wie Dillier zu den ganz grossen Schweizer Hoffnungen und als Klassikerspezialist.

Für Peter Sagan war es sein erster Sieg bei Paris – Roubaix und seinen zweiten in einem der fünf grossen Eintagesrennen. 2016 hatte Sagan die Flandern-Rundfahrt für sich entschieden.

Fahrer musste wiederbelebt werden!

Überschattet wurde das Rennen von einem dramatischen Unfall. Der Belgier Michael Goolaerts (Verandas Willems-Crelan) musste nach einem Sturz im zweiten Kopfsteinpflaster-Abschnitt noch an der Strecke wiederbelebt werden. Mit einem Hubschrauber wurde Goolaerts in ein Krankenhaus geflogen.

 

Endstand

 1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
 2. Silvan Dillier (AG2R) s.t.
 3. Niki Terpstra (Quick-Step Floors) +0:57
 4. Greg Van Avermaet (BMC) +1:34
 5. Jasper Stuyven (Trek-Segafredo) s.t.
 6. Sep Vanmarcke (EF-Drapac)
 7. Nils Politt (Katusha-Alpecin) + 2:31
 8. Taylor Phinney (EF-Drapac) s.t.
 9. Zdenek Stybar (Quick-Step Floors) 
 10.Jens Debusschere (Lotto Soudal)

 

 

 

 

 

 

 

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