USV: Ernüchterung nach 4:1-Klatsche beim FC Seuzach

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Der USV musste beim FC Seuzach eine bittere 4:1-Niederlage in Kauf nehmen. Im Bild Stevic (l.) und Thöni. Bild: Jürgen Posch.,

Der USV kann an die Leistung des Auftaktspiels gegen Red Star ZH nicht anknüpfen

Nach dem gelungenen Start gegen die starke Zürcher Truppe von Red Star (6.) vor einer Woche, kam am Samstag beim FC Seuzach die grosse Ernüchterung für den USV Eschen/Mauren. Bei den Winterthurern gingen die USV’ler gleich mit 4:1 (2:0) baden.

Der Anfang auf dem Kunstrasen in Seuzach war alles als vielversprechend, obwohl der USV seit Jahren auf einem eigenen Kunstrasen im Sportpark trainiert und das Geläuf eigentlich gewöhnt sein sollte. Weit gefehlt! Nach rund einer Viertelstunde lag der USV mit 2:0 zurück. Zweimal nicht aufgepasst, und schon klingelte es zweimal. Und die Erkenntnis, dass man bei den Unterländern nie das Gefühl hatte, die Partie gegen einen nicht gerade übermächtigen Gegner gewinnen zu können, wog noch schwerer als die Niederlage selbst. Viele USV’ler spielten zu pomadig, zu behäbig, und viele wissen gar nicht – so hatte man den Eindruck – was auf dem Spiel steht. Das sah beim FC Seuzach ganz anders aus. Man sah beim Gegner sofort, dass er mehr Zug zum Tor entwickelte, bissig in die Zweikämpfe ging und deutlich zu verstehen gab, dass er den Sieg einfach will, weil ihm das Wasser ebenfalls bis zum Hals steht.

Die wirklich hochkarätigen Chancen des USV im Spiel aufzuzählen erübrigt sich. Es waren keine vorhanden. Auch nicht nach dem Seitenwechsel. Es war vielmehr der FC Seuzach, der mit einem Paukenschlag die 2. Halbzeit begann, als Kradolfer in der 47. Minute zum alles entscheidenden 3:0 einlochte. Zwar erzielte eine Minute später Marsell Stevic mittels Foulelfmeter den 3:1-Anschlusstreffer, sonst blieb an diesem Wochenende beim USV alles nur heisse «Luft».  Das 4:1 in der 80.min. durch Gröbli war nur noch eine Draufgabe.

USV-Trainer war sauer

Der USV-Trainer war nach der blamablen Vorstellung seiner Schützlinge richtig sauer. «Mein Team zeigte nicht jene Entschlossenheit wie beim Sieg gegen Red Star ZH; der FC Seuzach war uns in Sachen kämpferische Einstellung und Siegeswillen deutlich überlegen. Zudem haben wir leider wieder zwei Verletzte zu beklagen (Knuth und Thöni), die schon sehr früh raus mussten, so dass ich zu Umstellungen gezwungen war.»

Mit dieser Niederlage bleiben die Unterländer auf dem letzten Tabellenplatz kleben und das Zittern um den Ligaerhalt fängt jetzt erst so richtig an. Schon im nächsten Spiel gegen den SC Höngg (im Sportpark in 14 Tagen) kann der USV Charakter zeigen. Wenn auch dieses Spiel gegen den Tabellenelften (18 Punkte) verloren gehen sollte, dann „Gute Nacht“.

 

TELERAMM

Sportanlage: Rolli, Seuzach
Zuschauer: 300
USV Eschen/Mauren: Antic, Quintans, Thöni (24. Willi), Peters (78. Kuzel), Kavcic, Wolfinger, Kühne, Giger, Knuth (Schmid), Stevic, Pola.
Ergänzungsspieler: Schatzmann (Tor), Sele, Martinovic, Willi, Kuzel, Baumann, Schmid. Abwesend: Kardesoglu, Fässler (verletzt), Bärtsch, Demircan, Kieber, Menzi Benbali (verletzt oder im Aufbautraining).
Trainer: Erik Rektop.
Tore: 12.min. 1:0 Schalcher, 19.min. 2:0 Widmer, 47.min. Kradolfer 3:0, 48.min. 3:1 Stevic (Elfer), 80.min. 4:1 Gröbli
Verwarnungen: 3 gelbe Karten für den USV, 2 gelbe für den FC Seuzach.

 

Erste Liga - Gruppe 3
Sa 17.03.2018

FC Winterthur I-FC St. Gallen 1879 II   3:0
FC Seuzach-USV Eschen/Mauren   4 :1

 

TABELLE

1. AC Bellinzona 15 12 2 1 39 : 16 38  
2. FC Mendrisio 15 7 6 2 20 : 14 27  
3. FC Thalwil 15 7 5 3 25 : 19 26  
4. FC Gossau 15 7 3 5 34 : 25 24  
5. FC Kosova 16 7 3 6 25 : 23 24  
6. FC Red Star ZH 15 5 6 4 28 : 30 21  
7. FC Tuggen 16 5 5 6 26 : 28 20  
8. FC Seuzach 16 5 5 6 30 : 34 20  
9. FC Winterthur II 16 5 4 7 33 : 37 19  
10. FC St. Gallen 1879 II 17 5 4 8 29 : 31 19  
11. SV Höngg 16 5 3 8 25 : 26 18  
12. FC Balzers 16 5 2 9 15 : 28 17  
13. FC Wettswil-Bonstetten 16 4 3 9 18 : 28 15  
14. USV Eschen/Mauren 16 3 5 8 15 : 23 14  

 

 

 

 

 

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