Biathlon: Laura Dahlmeier holt Gold für Deutschland

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Die Deutsche Laura Dahlmeier holt Gold der Biathletinnen an der Olympiade in Südkorea. Foto: Picture Alliance, Frankfurt/Main.

 

Kein Glück für die Schweizer und
Österreicher Biathletinnen

 

Die 24jährige Laura Dahlmeier macht Deutschland glücklich. Gleich beim ersten Olympia-Einsatz der Biathletinnen in Südkorea holt sie die Goldmedaille. Auf der Sprintstrecke blieb Dahlmeier im Schiessen fehlerfrei und lief eine hervorragende Zeit. Dagegen hatten die Schweizer und Österreicher Biathletinnen kein Glück und landeten weit abgeschlagen. 

Die Deutsche schätzte als einzige der Spitzenathletinnen die wechselnden Windbedingungen auf der Schießanlage perfekt ein und musste kein einziges Mal in die Strafrunde. Im Ziel hatte die 24-Jährige 24,2 Sekunden Vorsprung. Besonders beim zweiten Schießen im Stehen zeigte Dahlmeier ihre Extra-Klasse: Vor dem vierten Schuss ließ sich die Spitzenläuferin extrem viel Zeit, um ruhige Windbedingungen abzupassen. Mit Erfolg: Die Schüsse vier und fünf gingen beide ins Ziel.

Alle Mitfavoritinnen patzen

Silber gewann überraschend Marte Olsbu aus Norwegen, Platz drei holte sich die Tschechin Veronika Vitkova. Mitfavoritin Anastasiya Kuzmina handelte sich drei Schießfehler ein und hatte keine Chance auf Edelmetall, auch Darya Domracheva aus Weißrussland war mit zwei Strafrunden chancenlos auf den Gewinn einer Medaille. Ebenso Kaisa Mäkäräinen, die mit drei „Fahrkarten“ nur Platz 25. errang – ein Debakel für die Führende im Gesamtweltcup. Norwegens Medaillenhoffnung Tiril Eckhoff musste den äußeren Bedingungen ebenfalls Tribut zollen und konnte im ersten Schießen nur zwei aus fünf Schüssen ins Ziel bringen. Auch die Italienerin Dorothea Wierer lieferte kein gutes Schießergebnis und verabschiedete sich aus dem Kreis der Medaillenkandidatinnen.

Vanessa Hinz in den Top Fünf

Vanessa Hinz absolvierte eine gute Schlussrunde und erreichte mit Rang fünf nach insgesamt einem Schießfehler einen Topplatz. Franziska Hildebrand wurde Zwölfte und Denise Herrmann Rang 19. Da die Abstände aber nicht zu gross sind, haben auch sie noch Chancen für das Verfolgungsrennen.

 

 

 

 

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