Regierungsrätin Dominique Gantenbein zu Besuch beim Verein Neues Lernen

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Bild: Regierungsrätin Dominique Gantenbein und Amtsleiter Arnold Kind werden von Schulinspektor Walter Noser und Martin Beck vom Verein Neues Lernen (v.l.n.r.) über die neuen Unterrichtsmaterialen zum Sprachförderungsprojekt Liechtenstein languages informiert.

Förderung der Integration

Vaduz – Regierungsrätin Dominique Gantenbein besuchte am Mittwochvormittag, 13. September den Verein Neues Lernen in Vaduz, um sich persönlich ein Bild vom Engagement des Vereins zu machen.

Schulinspektor Walter Noser freute sich, die Regierungsrätin in seiner Funktion als Präsident des Vereins begrüssen zu dürfen.

Eingangs stellte er einige Teammitglieder vor und erläuterte die geschichtlichen Ursprünge des Vereins. Dann ging der Vereinspräsident auf die Arbeitsbereiche ein – sie alle betreffen die Sprachvermittlung Englisch und Deutsch. Der aktuelle Schwerpunkt vom Projekt Liechtenstein languages besteht darin, dass Migranten einen schnellen Einstieg in die deutsche Sprache ermöglicht wird. „Das Projekt Liechtenstein Languages erleichtert die sprachliche und soziale Erstorientierung und fördert damit die Integration“, zeigte sich Regierungsrätin Dominique Gantenbein begeistert.

Innovative Methoden

Liechtenstein Languages läuft bereits seit zwei Jahren und nimmt aktuell den grössten Raum in der Tätigkeit des Vereins ein. Bei dem Projekt handelt es sich um eine Unterrichtsmethode, bei der das „Sprechen“ gelehrt wird und mit der schnelle Lernfortschritte erzielt werden können. Das Erlernen der deutschen Sprache hilft vor allem Flüchtlingen bei der Bewältigung ihrer neuen Lebenssituation.

Liechtenstein Languages wird von S.D. dem Landesfürsten, der Regierung und mehreren Stiftungen unterstützt und soll die Sprachunterrichtsmethode Neues Lernen auch ausserhalb der Grenzen Liechtensteins bekannt machen. „Wir konnten bereits viele neue Impulse für einen modernen Sprachunterricht in unseren Schulen setzen“, bekräftigte Walter Noser. „Nun freut es uns ganz besonders, dass wir auf Initiative unserer Botschaft in Berlin unsere langjährigen Erfahrungen in einem länderübergreifenden Sprachprojekt umsetzen dürfen, mit dem Flüchtlinge mit unterschiedlichster Vorbildung möglichst schnell und mit viel Freude Deutsch lernen können.“ In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird die Methode bereits mit Erfolg angewandt. (Johann Wucherer).

 

 

 

 

 

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