TdF: 15. Etappe, ein richtig schweres Ding

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15. Etappe der Tour de France am 16. Juli von Laissac-Sévérac l"Église nach Le Puy-en-Velay Grafik: J. Reschke, Redaktion: A. Stober , Picture Alliance Frankfurt/Main.

Sonntag, 16. Juli: Laissac-Sévérac L’Eglise – Le Puy-en-Velay (189,5 km)

 

Nach der gestrigen hügeligen, aber auch stürmischen Etappe, bei der Fabio Aru sein Maillot jaune verloren hat, folgt heute die 15. Etappe von Laissac nach Le Puy-en Velay über eine Distanz von 189,5 km. Der 15. Abschnitt der 104. Tour de France hat es wahrlich in sich.

Nach dem Start auf 550 m.ü.M. geht’s erstmals bergab, bevor sich vor dem Peleton ein Erstkategorie-Berg mit einem Zehnkilometer-Anstieg hinauf nach Les Cats auftürmt. Es ist dies der Auftakt zu einer erwartungsgemäss unruhigen Etappe , bei der die Fahrer sich im ständigen Auf und Ab in 1000 Meter Meereshöhe befinden. Es folgen weitere drei Berge der 1., 2. und 4. Kategorie. Allgemein wird erwartet, dass die Entscheidung über den Tagessieg schon am vorletzten Anstieg, ca. 40 km vor dem Ziel fallen könnte. Dann es ist nochmals ein Anstieg über 9 km zum Col de Pary Taillade auf 1200 Meter ü.M. Wer hier vorne liegt, hat Chancen den Vorsprung ins Ziel zu retten, wenn er ein guter und mutiger Abfahrer ist.

Auch wird aus dem Feld heraus eine Fluchtgruppe erwartet, die sich über die nicht leichten Anstiege retten und das 15.Teilstück gewinnen will. Aber auch bei den Klassementsfahrer wird nach dem gestrigen Verlust des Maillot Jaune von Fabio Aru (Astana) eine Reaktion erwartet. Eine hoch interessante Etappe.

 

 

 

 

 

 

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