Fussball: Geldsegen für Liechtensteins Top-Clubs

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Länderspiel Liechtenstein-Griechenland. Im Bild Nationalspieler Polverino, der heute beim FC Balzers kickt.

 

Vaduz, Balzers und USV kassieren zusammen 710.335 Euro von der UEFA

 

Da hat sich die Abstellung von Nationalspielern in die Liechtensteinische Fussball-Nationalmannschaft einmal gelohnt. Die drei liechtensteinischen Topklubs Vaduz, Balzers und der USV kassieren zusammen mehr als 700‘000 Euro, das sind fast 800.000 Schweizerfranken von der Europäischen Fussball-Union (UEFA).

Der FC Vaduz kassiert Euro 322‘190.–, der FC Balzers Euro 291‘109.—und der USV Eschen/Mauren, der am wenigsten Nationalspieler abgestellt hat, resp. vom Landestrainer einberufen worden sind, immerhin noch fast Euro 100‘000, nämlich Euro 97‘036.—.

Von den insgesamt 150 Mio. Euro, welche an 641 europäische Fussballvereine ausgeschüttet wurden, erhielt z.B. Turin 3,5 Mio., Juve und Liverpool mit je zwölf abgestellten Spielern waren am stärksten bei der Europameisterschaft vertreten. Liverpool und Juve kassieren deshalb 3.4 Mio. Euro.

Von den betroffenen Schweizer Vereinen nimmt der FC Basel mit mehr als 1,3 Mio. Euro auch hier eine Sonderstellung innerhalb des SFV ein. Dahinter folgen YB 344 300Euro und GC 331 926 Euro.

Auch Erstligist Münsingen hat dank der Abstellung des Liechtensteiner Nationalspielers Daniel Brändle 45 964 Euro bekommen. YF Juventus Zürich (1. Liga Promotion) kassiert dank Yves Oehri 20.428 Euro. Total erhalten die 13 Schweizer Vereine rund 2,8 Mio. Euro.