Regierungschef Adrian Hasler beim EU-Rat der Finanzminister in Brüssel

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Die Finanzminister von Norwegen, Liechtenstein und der Slowakischen Republik: Siv Jensen, Adrian Hasler und Peter Kažimír. Quelle: European-Union, Thierry Monasse.

 

 Thema: Wirtschaftswachstum und strukturelle Reformen

 

Vaduz  – Regierungschef Adrian Hasler nahm am Dienstag, 8. November, am Treffen der EFTA- Wirtschaft- und Finanzminister mit dem EU-Rat in Brüssel teil. Der ECOFIN-Rat tauscht sich traditionsgemäss einmal jährlich mit den Regierungskollegen der EFTA-Staaten aus. Das Treffen stand unten dem Thema „Investitionen und Wirtschaftswachstum“.

Regierungschef Adrian Hasler legte den EU-Finanzministern die die wirtschaftspolitischen Aussichten Liechtensteins sowie die Rahmenbedingungen für ein investitionsfreundliches Klima dar.

Regierungschef Hasler legte bei seiner Ansprache den Fokus auf die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Privatwirtschaft als zentrale Treiber für Investitionen. „Investitionen sind wichtig, um langfristig das Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Produktivität anzutreiben. Die Liechtensteinische Regierung fokussiert dabei auf möglichst optimale Rahmenbedingungen, um die private Investitionstätigkeit zu stimulieren. Hierzu gehört massgeblich der ungehinderte Marktzugang für die EWR/EFTA-Staaten in den europäischen Binnenmarkt“, so Regierungschef Hasler. In diesem Sinne ist die Übernahme des ersten Pakets an Rechtsakten zu den drei Europäischen Aufsichtsbehörden EBA, ESMA und EIOPA ins EWR-Abkommen ein zentraler Meilenstein. Mit Blick auf die Regulierung im Finanzbereich führte Regierungschef Hasler aus, dass risikoarme Geschäftsmodelle auch mit entsprechend weniger Regulierungsauflagen konfrontiert werden sollten. „Innovative Geschäftsmodelle und Start-Ups sind für die Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität der Volkswirtschaft unabdingbar“, legt Regierungschef und Finanzminister Hasler dar.

Die ECOFIN-Sitzung stand unter dem Vorsitz des slowakischen Finanzministers Peter Kazimir sowie EU-Vizepräsident Valdis Dombrovskis, Kommissar für Euro und sozialer Dialog. Finanzminister Kazimir, der vor rund einem Monat Liechtenstein besuchte, betonte dabei die Bedeutung von Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit des gesamten EU/EWR-Raums.

Im Anschluss an die Sitzung des ECOFIN traf Regierungschef Adrian Hasler EU-Kommissar Valdis Dombrovskis zu einem Arbeitsgespräch. Nach dem Rücktritt von Kommissar Jonathan Hill übernahm Vizepräsident Dombrovskis die Agenden Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Union der Kapitalmärkte. Beim Arbeitsgespräch konnte Regierungschef Hasler die spezifische Situation der EWR/EFTA-Länder als Teil des europäischen Binnenmarkts sowie die Bedeutung der zügigen Übernahme der noch hängigen EU-Rechtsakte im Finanzbereich in den EWR diskutieren.

 

 

 

 

 

 

 

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