Kunstbeitrag für den Internationalen Strafgerichtshof

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Rede von Aussenministerin Aurelia Frick vor dem Plenum.
Symbol für liechtensteinische Verlässlichkeit

Die Künstlerin Hanna Roeckle hat am 16. November 2016 in Den Haag Liechtensteins Kunstbeitrag zum neuen Gebäude des Internationalen Strafgerichtshofes (ICC) feierlich enthüllt. Die Skulptur mit dem Titel „Aquarius 2016“ zeigt sich dem Betrachter je nach Blickwinkel in unterschiedlichen Farben und wurde von den Verantwortlichen des ICC mit Begeisterung empfangen.

ICC-Präsidentin Silvia Fernandez de Gurmendi bedankte sich für das symbolische Geschenk und für Liechtensteins unermüdlichen Einsatz für die internationale Strafjustiz. Aussenministerin Aurelia Frick unterstrich bei der Übergabe Liechtensteins Bekenntnis zum ICC, der seit den jüngsten Austritten von Burundi, Gambia und Südafrika stürmische Zeiten erlebt.

Regierungsrätin Aurelia Frick nahm anschliessend am Eröffnungstag des Treffens der ICC-Vertragsstaaten teil. In ihrer Rede drückte sie Bedauern über den Austritt der drei afrikanischen Staaten aus. Sie forderte die Staatenvertreter dazu auf, sich nun noch entschlossener für das Römer Statut einzusetzen. Dazu gehört auch das seit Jahren von Liechtenstein geleitete Projekt, die ICC-Gerichtsbarkeit über das Verbrechen des Angriffskriegs zu aktivieren. Dies wird 2017 rechtlich möglich werden und wäre die Krönung des  liechtensteinischen Einsatzes für den ICC.

Regierungsrätin Aurelia Frick nahm ausserdem auf Einladung des niederländischen Aussenministers Bert Koenders an einem Ministerdialog zur gegenwärtigen Krise des ICC teil. Diese war auch Hauptthema bei bilateralen Gesprächen mit dem kanadischen Aussenminister Stephane Dion und dem UNO-Menschenrechtshochkommissar Zeid Ra’ad al Hussein.

 

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