Wien: Gemeinsame Herausforderungen diskutiert

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Treffen mit österreichischer Regierung in der Botschaft in Wien

Vaduz – Traditionell findet im September ein Liechtenstein Empfang in der Botschaft in Wien statt. Regierungschef-Stellvertreter Thomas Zwiefelhofer nutzte diesen Anlass für bilaterale Arbeitsgespräche mit seinen Amtskollegen Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Innenminister Wolfgang Sobotka.

 Wirtschaftliche Herausforderungen

Nachdem Regierungschef-Stellvertreter Thomas Zwiefelhofer bereits im August in Vaduz mit dem österreichischen Finanzminister Hans Jörg Schelling die wirtschaftliche Bedeutung des Grenzübergangs Schaanwald-Tisis für Liechtenstein diskutiert hatte, kam dieses Thema auch mit Vizekanzler Reinhold Mitterlehner zur Sprache. Daneben tauschten sich die beiden Wirtschaftsminister vor allem über die jeweilige wirtschaftliche Situation in Österreich und Liechtenstein aus und diskutierten die möglichen Auswirkungen des BREXIT auf die europäische Staatengemeinschaft im Allgemeinen und die Wirtschaft im speziellen. Eine weitere grosse Herausforderung aber auch Chance für die Wirtschaft der beiden Länder stellt die Digitalisierung dar: „Die ausgezeichnete wirtschaftliche Position Liechtensteins ist vor allem in der Technologie- und Qualitätsführerschaft begründet. Um diesen Wettbewerbsvorteil weiterhin verteidigen zu können, müssen wir aktuelle Entwicklungen wie die Digitalisierung eng begleiten und vorne dabei sein. Die Unternehmen tun dies durch hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung, der Staat kann dies durch die Bereitstellung entsprechender Infrastruktur unterstützen“, so Regierungschef-Stellvertreter Thomas Zwiefelhofer nach dem Gespräch mit dem Vizekanzler.

Terrorismusbekämpfung und Polizeikooperation

Im Arbeitsgespräch mit Innenminister Sobotka lag der Schwerpunkt auf der europäischen Zusammenarbeit im Bereich der Terrorismusbekämpfung. Regierungschef-Stellvertreter Thomas Zwiefelhofer informierte seinen österreichischen Amtskollegen über das Projekt eines bei der Landespolizei angesiedelten Bedrohungsmanagements Beide Minister lobten im Rahmen ihres Gesprächs die hervorragende grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Polizei:

„Die Zusammenarbeit der Liechtensteinischen Landespolizei mit den österreichischen Sicherheitsbehörden ist gestützt auf den trilateralen Polizeikooperationsvertrag seit Jahren hervorragend. Der erneuerte trilaterale Polizeikooperationsvertrag, der in der Schweiz und Liechtenstein bereits ratifiziert ist und im Verlauf dieses Jahres auch noch in Österreich ratifiziert werden sollte, wird hinsichtlich Polizeikooperation in Europa einen neuen Standard setzen“, hält Thomas Zwiefelhofer fest.

 

 

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