Wirtschaftliche Bedeutung des Zollamts Schaanwald-Tisis beleuchtet

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Gerlinde Gassner, Generalsekretärin Regierungschef-Stellvertreter, Regierungschef-Stellvertreter Thomas Zwiefelhofer, Christian Hausmann, Leiter Amt für Volkswirtschaft, Eva Maria Liebmann, Beraterin des Finanzministers, und Österreichs Bundesminister Hans Jörg Schelling. (Foto: ikr)

Anlässlich eines offiziellen Arbeitsbesuchs in Liechtenstein, diskutierten Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling und Regierungschef-Stellvertreter Thomas Zwiefelhofer die wirtschaftliche Bedeutung des Grenzübergangs Schaanwald-Tisis für die exportorientierte Wirtschaft Liechtensteins.

Das Thema erlangte für Liechtenstein in den vergangenen Jahren zunehmende Bedeutung, vor allem angesichts der sukzessiv reduzierten Grenzöffnungszeiten in Schaanwald-Tisis. Der Grenzübergang Schaanwald-Tisis ist als EWR-Hauptzollamt Liechtensteins für den Werkplatz Liechtenstein das Tor zu Europa. In den vergangenen Jahren wurde das verfügbare Personal des österreichischen Zolls, welcher dem Finanzministerium untersteht, zahlenmässig reduziert und die Aufgaben teilweise an die dem Ministerium für Inneres unterstellte Gendarmerie übertragen. Nach dem schrittweisen Rückzug der Gendarmerie von den Grenzübergängen, muss der österreichische Zoll bestimmte Aufgaben wieder übernehmen. Für die schweizerischen Zollbehörden am Grenzübergang Schaanwald-Tisis, und damit auch für Liechtenstein, ist die gleichzeitige Präsenz des österreichischen Gegenparts am Grenzübergang sehr bedeutsam.

Thomas Zwiefelhofer und Hans Jörg Schelling waren sich über die hohe Bedeutung des gemeinsamen Grenzübergangs Schaanwald-Tisis einig und es wurden verschiedene Entwicklungsszenarien und mögliche Massnahmen zur Sicherung der wirtschaftlich bedeutsamen Zolldienstleistungen diskutiert.

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