Wahl in Zürich: Der Schweizer Gianni Infantino ist neuer FIFA-Präsident

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Zürich - Der Schweizer Gianni Infantino ist heute zum neuen FIFA-Präsidenten gewählt worden. Auch vom LFV erhielt er die Stimme. NYON, SWITZERLAND - JULY 03: UEFA General Secretary Gianni Infantino speaks during the UEFA 2014/15 Futsal Cup Preliminary and Main Round Draw at the UEFA headquarters, The House of European Football, on July 3, 2014 in Nyon, Switzerland. (Photo by Harold Cunningham/Getty Images for UEFA)

 

Er setzte sich im zweiten Wahlgang mit 115 Stimmen durch

Der neue FIFA-Präsident (Fussball-Weltverband) heisst Gianni Infantino und ist Schweizer. Der bisherige Generalsekretär der UEFA (Europäische Fussball Union) beerbt damit den für sechs Jahre von allen Ämtern gesperrte Sepp Blatter, der 17 Jahre lang die FIFA leitete.

Der 45-jährige Infantino setzte sich während des FIFA-Kongresses im Zürcher Hallenstadion im zweiten Wahlgang mit 115 der abgegebenen Stimmen gegen Asiens Verbandschef Scheich Salman bin Ibrahim Al Khalifa (Bahrain), Prinz Ali bin Al Hussein (Jordanien) und Jerome Champagne (Frankreich) durch. Der Südafrikaner Tokyo Sexwale hatte in letzter Minute zurückgezogen. Prinz Ali erhielt 4 Stimmen Jérôme Champagne: Null Stimmen.

Infantino, der die FIFA aus der tiefsten Krise ihrer 112-jährigen Geschichte führen soll, sagte: „Die FIFA hat harte Momente hinter sich, Krisenmoment. Aber das ist jetzt vorbei. Wir möchten den Respekt der ganzen Welt. Wir werden mit Hingabe arbeiten, so dass wir uns wieder auf dieses wundervolle Spiel konzentrieren können.“

 

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