Trainingsbeginn beim FC Vaduz – zwei Abgänge

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Der FCV-Trainer Giorgio Contini ist auf der Suche nach Qualitätsstürmern, die allerdings nicht billig sind. Derweil lief das Vorbereitungs-Programm für die schwere Rückrunde gestern an. Bild: Jürgen Posch.

Transfers: Zwei sind weg – (noch) keine Neuzugänge

Am Montag hiess es für das Kader des Super League Vereins FCVaduz – nach einem kurzen Weihnachtsurlaub – Trainingsauftakt. Noch immer hat sich im Bereich von Neuzugängen (vor allem im Angriff) nichts getan. Laut Aussage von Trainer Contini hält der FCV weiters Ausschau.

Beim Trainingsbeginn fehlte der erkrankte Philipp Muntwiler, sowie Pavel Pergl, dessen Vertrag per Ende 2015 nicht mehr verlängert wurde, sowie Goali Pascal Albrecht, der zum FC St. Gallen zurückgekehrt ist.

Pergl: Wechselt er zum USV?

Pergl soll dem Vernehmen nach ab der neuen Saison als Spielertrainer zur AC Bellinzona wechseln, wo er früher schon einmal tätig war. Er wird für die Rückrunde auch mit dem USV Eschen/Mauren in Verbindung gebracht, konkret sei jedoch noch nichts, hört man aus dem USV-Lager.

Die Mutationen beim FC Vaduz halten sich in Grenzen. Bis jetzt hat der FCV keine neuen Spieler verpflichtet. Man habe zwar Kontakt mit dem einen oder anderen Spieler, äusserte sich Trainer Continini gegenüber Sportreporter Ernst Hasler vom Vaterland, aber der FCV brauche Qualität. „Wir wissen, dass die Wintertransfers immer die teuersten sind. Die vorhandene Not etwas unternehmen zu müssen, treibt den Preis automatisch nach oben. Wir versuchen, das zu realisieren, was für den Verein tragbar ist und lassen uns auf gewisse Spiele nicht ein“, so Contini.

Vaduzer Lazarett wird kleiner

Von den Langzeitverletzten sollte der eine oder andere bald zurückkehren. Bereits wieder im Mannschaftstraining steckt Torhüter Oliver Klaus, während mit Pascal Schürpf und Manuel Sutter bald gerechnet werden kann. Nicolas Hasler geht noch an Krücken, er dürfte noch etwas länger ausfallen. Markus Neumayr, der immer wieder mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht wird, wird bis Ende der laufenden Saison beim FCV bleiben. Dann läuft sein Vertrag aus. Sollte sich Vaduz in der Super League halten, ist es durchaus möglich, dass Neumayr dem FCV die Treue hält, bei einem Abstieg dürfte er weg sein.

Vorbereitung auf Rückrunde

Die Vorbereitung des FCV dauert einen Monat. Zehn Tage (14. bis 24.Januar) rückt das Team in das Trainingslager in Belek /Türkei ein, um sich dort auf die schwere Meisterschafts-Rückrunde vorzubereiten. Neben Testspielen vor Ort stehen weitere Freundschafts/resp. Aufbauspiele gegen den Bundeligisten Hertha BSC am 19. Januar und gegen den Zweitligisten St.Pauli/Hamburg am 22. Januar auf dem Programm. Zudem beteiligt sich der FCV erneut beim Hallenmasters in Winterthur (10. Januar). Es folgen dann noch weitere Testspiele, ehe am 6. Februar das wichtige Punktespiel gegen Aufsteiger Lugano ansteht.

 

FCV-Trainer Giorgio Contini ist auf der Suche nach Verstärkungen. Besonders im Angriff ist Handlungsbedarf, nachdem einige Spieler verletzungsbedingt ausgefallen sind. Bild: Jürgen Posch

 

 

 

 

 

 

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