Dario Cologna meldet sich zurück-Bärenstarker Hälg

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Dario Cologna wird im 15km Klassikbewerb in Oberstdorf um Millimeter auf den 2. Platz verwiesen.

Liechtensteiner Hälg mit starker Vorstellung

Wer hätte das gedacht? Viele haben den Schweizer Langlaufstar Dario Cologna bereits abgeschrieben, besonders nach der erneuten Niederlage von gestern in den Sprintrennen. Und wer hätte gedacht, dass der Liechtensteiner Philipp Hälg in einem Weltcup-Rennen über 15 km klassisch 22. wird mit einem geringen Rückstand von 1:11 min?

Heute feierte der Münstertaler Cologna eine Art Renaissance . Er läuft bei der Tour de Ski in Oberstdorf über 15 km klassisch zum zweiten Mal in dieser Weltcup-Saison aufs Podest. Geschlagen von einem der stärksten Sprinter im Feld, dem Kasachen Poltoranin. Um Haaresbreite; es war eine Millimeter-Angelegenheit.

Im Gesamtklassement um 2:20 min. zurück

In der Tour-Gesamtwertung liegt Dario Cologna vor den letzten drei Etappen im Südtirol als Achter 2:20 min. hinter dem Norweger Martin Johnsrud Sundby zurück. Der Tourleader aus Oslo zog einen rabenschwarzen Tag ein und verlor als 23. Fast eine Minute auf Poltoranin und Cologna. Petter Northug hingegen hielt mit der Spitzengruppe mit und verlor zehn Sekunden auf den Tagessieger: dafür halbierte er fast den Rückstand auf seinen Landsmann Sundby. Er liegt nur noch 47 Sekunden zurück.

Platz drei in Griffweite

Für den besten Schweizer Cologna liegt der 3. Rang und damit ein Podestplatz in Griffweite. Als Achter ist er in der Gesamtwertung nur noch 2:20 Minuten hinter Sundby zurück. Wenn er seine Form hält und in den letzten Rennen ausgeglichen auftritt, liegt der 3.Rang durchaus drin. Er selber war vor dem Rennen in Obersdorf mit Rang fünf zufrieden.Und nach dem Rennen? Diese Frage liess Cologna offen.

Tolles Rennen von Hälg: 22. Rang!

Der Liechtensteiner Philipp Hälg lief ein tolles Rennen. Er wurde mit einem Rückstand von nur 1:11 min. hinter seinem Vorbild Cologna und dem Tagessieger hervorragender 22. Ein solch gewaltiger Effort ist dem Liechtensteiner in einem Weltcup-Rennen noch nie gelungen. Das gibt für die Zukunft eine Menge an Selbstvertrauen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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